Das Geothermie-Beschleunigungsgesetz (GeoBG) soll eines leisten: Projekte schneller in die Umsetzung bringen. Kürzere Fristen, digitale Verfahren und vereinfachte Genehmigungen verändern seit Ende 2025 spürbar die Praxis – insbesondere für Vorhaben mit Großwärmepumpen und wasserbasierten Wärmequellen.
Doch was heißt das konkret für Kommunen, Projektierer, Stadtwerke und Genehmigungsbehörden? Das beleuchtet die Online-Veranstaltung
„Praxisblick: Geothermie-Beschleunigungsgesetz (GeoBG) – Fokus Wasser: zwischen Wärmegewinnung und Schutzgut“
am 05. März 2026 von 10:00 bis 11:50 Uhr.
Worum geht es?
Im zweiten Teil der Online-Seminarreihe wird gezeigt, wie Großwärmepumpen mit Fluss-, See- und Abwasserwärme unter den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen geplant und genehmigt werden können. Anhand von Praxisbeispielen wird diskutiert:
- wie Genehmigungsprozesse nach dem GeoBG künftig ablaufen,
- wo Verfahren tatsächlich beschleunigt werden
- und wie sich Wärmegewinnung und Wasserschutz rechtssicher miteinander vereinbaren lassen.
Unser Praxisblick
Wir freuen uns, unsere umfangreiche Erfahrung und rechtliche sowie technische Expertise zu diesen Themen einbringen zu dürfen. In ihrem Vortrag „Genehmigung von Großwärmepumpen zur Gewinnung von Fluss- und Abwasserwärme“ geben Jannika Maaß-Schoon, Juristin, und Dr. Henrik Pieper, Senior Manager & Fachleitung Großwärmepumpen, Einblicke in Genehmigungshürden, Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren aus laufenden und abgeschlossenen Projekten.
Aus diesen Erkenntnissen resultiert eine „Handreichung zur Genehmigung von Großwärmepumpen“, die im Projekt „Wärmwende: Strategien für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnlogien“ im Auftrag der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) im BAFA entstanden ist und demnächst veröffentlicht werden soll.
Für wen lohnt sich die Teilnahme?
Für alle, die Großwärmepumpen, Aquathermie oder Wärmenetze planen, genehmigen oder finanzieren – insbesondere: Kommunen, Behörden, Stadtwerke, Projektierer, Wärmenetzbetreiber, Energieberatende und Energieagenturen.
Die Veranstaltung wird von der Geschäftsstelle Dialog Energiewechsel im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) durchgeführt.