Wie stärken öffentliche Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit?

Öffentliche Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz gleichzeitig zu gewährleisten. Wir helfen dabei, komplexe Anforderungen zu strukturieren und die Weichen für eine resiliente und klimaneutrale Daseinsvorsorge zu stellen.

Ihre Situation

Öffentliche Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle und Infrastrukturen unter veränderten energie-, klima- und regulatorischen Rahmenbedingungen neu ausrichten. Ob Stadtwerke und Netzbetreiber, ÖPNV- und Verkehrsunternehmen, Wasser- und Abwasserbetriebe, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, kommunale Wohnungsunternehmen oder Gesundheits- und Sozialbetriebe: Überall steigt der Druck, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz miteinander in Einklang zu bringen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und volatiler Energiemärkte gewinnen Resilienz, Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit zunehmend an strategischer Bedeutung.

Gleichzeitig müssen kommunale Unternehmen wachsende Anforderungen an Treibhausgasbilanzierung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und ein ESG-konformes Portfoliomanagement erfüllen. Nachhaltigkeits- und Klimadaten werden zunehmend relevant – nicht nur für Banken und Investoren, sondern auch für Fördermittelgeber, Aufsichtsgremien und politische Entscheider. Neben der Reduktion direkter Emissionen rücken indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – etwa im Beschaffungswesen, bei Bau- und Infrastrukturprojekten oder im Betrieb von Liegenschaften – in den Fokus. Zunehmende physische Klimarisiken infolge des Klimawandels haben direkte Auswirkungen auf Netze, Verkehrsinfrastruktur, Gebäude, Versorgungsanlagen und die kommunale Finanzplanung. Entscheidungen zur Dekarbonisierung und Anpassung an den Klimawandel beeinflussen damit nicht nur die ökologische Performance, sondern auch die Wirtschaftlichkeit, die Zukunftsfähigkeit der lokalen Versorgung und das Vertrauen von Bürger:innen, Politik und Aufsichtsgremien.

Ihre Herausforderungen

Die Transformation öffentlicher Unternehmen ist branchenübergreifend komplex:

  • steigende Anforderungen an Klimabilanzierung (Corporate Carbon Footprint) und Datenqualität über heterogene Anlagen, Liegenschaften und Beteiligungen hinweg
  • Integration von Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen in Steuerungs- und Planungsprozesse (z. B. Netzplanung, Flottenmanagement, Investitionsprogramme, Bau- und Sanierungsstrategien)
  • wirtschaftliche Bewertung von Dekarbonisierungsmaßnahmen und Investitionen unter kommunalen Budgetrestriktionen und Förderbedingungen
  • Unsicherheit durch dynamische regulatorische Entwicklungen (EU-Vorgaben, nationale Klimaschutzgesetze, Berichtspflichten, Vorgaben für kritische Infrastrukturen)
  • Abstimmung mit Politik, Verwaltung, Aufsichtsgremien und weiteren Stakeholdern sowie Erwartungsmanagement gegenüber Bürger:innen
  • Umgang mit schwer vermeidbaren oder unvermeidbaren Emissionen, z. B. aus Abfall- und Abwasserwirtschaft

Diese Herausforderungen erfordern strukturierte Ansätze, belastbare Daten und Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig, regulatorisch anschlussfähig und politisch vermittelbar sind.

Was wir für Sie tun

  • Erstellung von Corporate Carbon Footprints (CCF ) nach gängigen Standards wie GHG Protocol und ISO 14064/14067 sowie im Kontext von VSME
  • Bewertung und Dokumentation der Datenqualität sowie Unterstützung bei der kontinuierlichen Verbesserung von Bilanzierungsprozessen
  • Identifikation und Bewertung von Maßnahmen zur Emissionsreduktion entlang von Scope 1 bis 3.
  • Entwicklung von Konzepten zur Transformation der Strom- und Wärmeversorgung sowie Beratung zur Ökostrombeschaffung und zu Power Purchase Agreements (PPA).
  • Prüfung von Fördermöglichkeiten für investive Maßnahmen und Durchführung von Lieferantendialogen zur Einbindung der Wertschöpfungskette.
  • Systematische Analyse der strukturellen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Widerstandsfähigkeit sowie besonders anfälliger Bereiche im Kontext der Energiewende, von Krisen und Marktentwicklungen

  • Ableitung belastbarer Resilienzstrategien und Entwicklung integrierter Aktionspläne zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit, zur Anpassung von Geschäftsmodellen und zur Optimierung von Beschaffungs- und Infrastrukturstrategien

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  • Entwicklung von Klimazielen, Szenarien und Reduktionspfaden sowie Bewertung konkreter Maßnahmen
  • Analyse physischer und transitorischer Klimarisiken sowie Definition von Anpassungsmaßnahmen

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  • Einordnung politischer und regulatorischer Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Investitionen.
  • Durchführung individueller Analysen und Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen
  • Beratung zur regulatorischen Rahmensetzung und strategischen Positionierung

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  • Bilanzierung von Wasserverbräuchen (Water Footprint) sowie Analyse von Einsparpotenzialen. Entwicklung von Maßnahmenplänen, Wassernutzungsstrategien und Reduktionspfaden

  • Monitoring und Evaluierung zur langfristigen Steuerung von Wasserressourcen

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  • Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie CSRD und VSME
  • Durchführung doppelter Wesentlichkeitsanalysen, GAP-Analysen sowie Entwicklung von Roadmaps und Datenmanagementstrukturen.
  • Ziel ist eine belastbare, prüffähige und strategisch nutzbare Berichterstattung.

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  • CCF & PCF (Scope 1–3)
    Aufbau belastbarer Corporate und Product Carbon Footprints unter Berücksichtigung komplexer regulatorischer Anforderungen (z. B. CSRD, ISO, GHG Protocol) und internationaler Bilanzierungslogiken.
  • Herkunftsnachweise & Energiesektoren
    Beratung zu Herkunftsnachweisen über alle Sektoren hinweg – Strom, Wärme, Biomethan und Wasserstoff – inklusive neuer granularer Nachweissysteme und deren regulatorischer Einordnung.
  • Grüner Wasserstoff (RFNBO)
    Begleitung bei Nachweisführung, Zertifizierung und Integration von grünem Wasserstoff in Bilanzierung und Dekarbonisierungsstrategien.
  • Scope 3 & Lieferketten
    Entwicklung konsistenter Bilanzierungsansätze für energiebedingte Vorketten sowie Integration von Emissionsfaktoren und Lieferantendaten in Reporting und Steuerung.
  • Negative Emissionen & Carbon Removals
    Bewertung und strategische Einbindung von CO₂-Entnahmen (z. B. DACCS, BECCS, Carbon Farming) unter Berücksichtigung aktueller und zukünftiger EU-Regulatorik.

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  • Identifikation geeigneter Förderprogramme sowie Unterstützung bei Antragstellung und Umsetzung
  • Beratung zur Konzeption und Weiterentwicklung von Förderprogrammen und -richtlinien
  • Ziel ist die optimale Nutzung von Förderinstrumenten für Transformationsmaßnahmen.
  • Konzeption und Moderation von Stakeholderprozessen zur Einbindung interner und externer Akteure.
  • Durchführung von Delphi-Studien zur strukturierten Bewertung zukünftiger Entwicklungen
  • Ziel ist die Integration unterschiedlicher Perspektiven in Entscheidungsprozesse.

Warum HIC CONSULTING

Öffentliche Unternehmen bewegen sich im Spannungsfeld von Daseinsvorsorge, Wirtschaftlichkeit, Regulierung und Klimaschutz. Wir unterstützen dabei, diese Anforderungen nicht isoliert zu betrachten, sondern in einer gemeinsamen Strategie zusammenzuführen. Durch die Verbindung von politischer, regulatorischer, technischer und wirtschaftlicher Expertise entstehen Lösungen, die den besonderen Rahmenbedingungen öffentlicher Unternehmen gerecht werden.

Unser interdisziplinäres Team begleitet Transformationsprozesse von der strategischen Ausrichtung über Klimabilanzierung und Dekarbonisierung bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. So entstehen belastbare Grundlagen für Investitionen, Infrastrukturentscheidungen und eine langfristig resiliente Entwicklung von Unternehmen und Versorgungssystemen.

Highlight-Projekte

Beratung zur Durchführung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD

Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ begleiteten wir bei der konzeptionellen und methodischen Vorbereitung der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Kernbestandteil unserer Beratung war die Durchführung einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß den European Sustainability Reporting Standards (ESRS), angepasst an die spezifischen Rahmenbedingungen eines kommunalen Aufgabenträgers im öffentlichen Personennahverkehr.

Beratung zu THG-Bilanz & Reduktionsszenarien für die Gebäudemanagement Hamburg GmbH

Wir begleiten GMH als fachlicher Sparringspartner bei der Erstellung einer wissenschaftlich fundierten und verifizierbaren THG-Bilanz sowie bei der Entwicklung einer ganzheitlichen Klimastrategie. Auf Basis der Bilanz werden Emissionsminderungspotenziale in zentralen Handlungsfeldern wie Gebäudebetrieb, Mobilität und Beschaffung analysiert. Darauf aufbauend werden Reduktionspfade und Szenarien entwickelt, die sich an anerkannten Standards wie der Science Based Targets initiative (SBTi) orientieren.

Klimarisikoanalyse, Überarbeitung Klimaschutzkonzept & Erstellung Monitoringkonzept

Netto-Null-Emissionen bis 2035: Um ihr ambitioniertes strategisches Ziel zu erreichen, hat die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ein Klimaschutzkonzept erarbeitet. HIC CONSULTING unterstützte das städtische Unternehmen dabei, das Konzept zu finalisieren und ein Monitoring- und Controllingkonzept aufzusetzen. Für die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD analysierten wir darüber hinaus die transitorischen Klimarisiken der SRH.

Sie möchten die Zukunft Ihres Unternehmens aktiv gestalten und Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit sowie Klimaschutz erfolgreich miteinander verbinden? Wir freuen uns auf den Austausch.

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Ihre
Ansprechpartnerin

Jana Kapfer